Kontrolle – 06.08.2015

Es gibt nicht viel neues, ich habe heute nur die leeren Liebig-Dispenser aus den Beuten genommen. Da heute aber ein sehr Warmer Tag war (36°C) haben sich einige der Bienen vor der Beute versammelt, wovon ich ein kleines Video gemacht habe. Man hört auch wunderbar das laute Summen.

Leergedampft.

Leergedampft.

Der "Bienenbart"

Der “Bienenbart”

Erste Varroabehandlung – 02.08.2015

Die durch Varroamilben ausgelöste Varrose ist eine der gefährlichsten Krankheiten die unsere Bienen befallen können. Vermutlich durch Importe eingeschleppt, haben unsere heimischen Bienenarten keine Immunität und eine falsche oder schlechte Behandlung gegen diese Schädlinge ist eine der häufigsten Todesursache der Völker. Um dem vorzuwirken gibt es, wie in der Imkerei häufig, zahlreiche Methoden. Wir haben uns für die, von der Uni Hohenheim empfohlenen, Methode entschieden: Den Liebig-Dispenser mit Ameisensäure. Dabei wird eine Flasche auf einem “Docht” in das Volk gestellt, die dann die Ameisensäure verdampft. Der Dampf dringt bis in die Brut und tötet die Milben dort ab.

Die Liebigdispenser.

Die Liebig-Dispenser. Rechts die mit Ameisensäure gefüllten Flaschen, links die Gestelle und darauf die Dochte. Je nach Witterungsverhältnissen muss man vom Docht etwas abreisen um die Verdunstfläche zu verkleinern und die gewünschte Verdunstmenge pro Tag zu erreichen.

Der Liebigdispenser zusammegengesetzt in der Beute

Der Liebig-Dispenser zusammengesetzt in der Beute.

Wir haben seeehr viele Bienen :)

Wir haben seeehr viele Bienen 🙂

Hier sieht man gut, was ich im letzten Blogpost beschrieben hatte. Vor den Eingang haben sich einige Bienen eingefunden die sich an die Beute klammern und mit den Fluegeln schlagen, um die Warme luft von Innen rauszublasen.

Hier sieht man gut, was ich im letzten Blogpost beschrieben hatte: Vor den Eingang haben sich einige Bienen eingefunden die sich an die Beute klammern und mit den Flügeln schlagen, um die Warme Luft von innen nach außen zu befördern.

Kontrolle – 30.07.2015

Das Futter, das wir am Samstag gegeben haben, war schon bis auf den letzten Tropfen leer geleckt, höchste Zeit wieder etwas Futter zu geben und ein wenig zu schauen, wie es ihnen geht.
Das leitet auch den Beginn der Winterfütterung ein, die in vier Schritten folgt: Varroabehandlung, Füttern, Varroabehandlung, Füttern.
Insgesamt werden bei Ablegern pro Volk 15 kg gefüttert, die Varroabehandlung beginnen wir am Samstag.

Leer.

Leer.

Voll.

wieder voll.

Das Wachs wird abgetragen.

Das Wachs wird abgetragen.

Da habe ich bisher noch kein Wort darueber verloren: Die "Muellschublade"...

Da habe ich bisher noch kein Wort drüber verloren: Die “Müllschublade”…

.. Diese befindet sich unten an der Beute und der Abfall der der Bienen und tote Varroamilben fallen rauf. Der Imker kontroliert regfelmaessig was denn da so draufliegt und kann so auch gut die gesundheit des Volkes ueberwachen.

.. Diese befindet sich unten an der Beute und der Abfall der Bienen und tote Varroamilben fallen rauf. Der Imker kontrolliert regelmäßig was denn da so drauf liegt und kann so auch gut die Gesundheit des Volkes überwachen. Nach dem Kontrollieren wird sie gesäubert und wieder eingeschoben.

Ein paar der Bienen haben sich neben den Futtertrog gesetzt und Schlagen heftig mit den Fluegeln (man hoert ein Starkes brummen) normal tun sie das am Eingang der Beute um die Warme luft rauszupusten damit es nicht zu heiss wird.

Ein paar der Bienen haben sich neben den Futtertrog gesetzt und Schlagen heftig mit den Flügeln (man hört ein Starkes brummen) normal tun sie das am Eingang der Beute um die Warme Luft rauszupusten damit es nicht zu heiß wird. Die Flügel sieht man nicht, da sie so schnell schlagen, dass meine Kamera nicht mithalten kann.

asd

Volk #1 hat ein wenig an die Folie gebaut, was aber nicht schlimm ist.

Honigernte – 25.07.2015

Heute war es endlich soweit, unsere aller erste Honigernte stand an! Zwei Waben aus Ableger #2 und eine aus Ableger #3 waren genug verdeckelt und der Wassergehalt gering genug um geerntet werden zu können. Man beginnt gleich früh morgens, damit noch möglichst wenig frischer Nektar eingetragen wurde. Normalerweise ist die beste Zeit zum Ernten nach verregneten Tagen, da an solchen die Bienen nicht ausfliegen, bei den aktuellen Wettervorhersagen war aber kein schlechtes Wetter in Sicht, weshalb wir beschlossen haben es heute zu tun.
Soweit lief auch alles wunderbar und am Ende hat uns das Ergebnis selbst überrascht: 3,2 Kilo aus nur drei Waben mit einem Wassergehalt von genau 17%! Der Honig muss nun für eine Weile im Eimer lagern, damit sich die kleinen Wachspartikel auf der Oberfläche sammeln und wir diese abschöpfen können, muss gerührt werden, damit er schön cremig wird, und dann ist er bereit in Gläser gefüllt und verteilt zu werden.

Chronologische Fotostrecke unserer Ernte:

a

Futter abfüllen um den Bienen, nachdem wir ihnen ihr eigenes Futter genommen haben, wieder etwas zu geben womit sie ihre Vorräte wieder auffüllen können.

a

Ein Foto der entnommenen Waben hat es leider nicht gereicht, da wir die ganzen Bienen (und das waren sehr viele) von den Futterwaben abfegen mussten. Wir haben sie vor das Flugloch “geworfen” wo sie sich sammeln und als Traube wieder Richtung Flugloch unterwegs sind.

a

Sie steigen langsam an der Palette hoch.

a

Mit einer art Gabel werden die Deckel der einzelnen Zellen gelöst, um den Honig freizulegen.

a

Komplett entdeckelt entsteht ein Meer aus Honig 🙂

a

Die Wachs-Deckel der Waben, die werden natürlich nicht weggeworfen.

a

Die entdeckelten Waben werden in die Schleuder eingestellt und mit einer Kurbel gedreht, der Honig spritzt dann an die Wand und läuft nach unten.

a

Die Schleuder dreht sich und der erste Tropfen eigener Honig beginnt in das Sieb zu laufen…

a

…und nach etwas mehr Schleudern… 🙂

a

Der Honig in der Schleuder..

a

..muss noch ausgekratzt werden um möglichst wenig Verlust zu haben.

a

Aller Honig ist aus den Zellen geflogen.

a

Das Resultat im Eimer.

a

Die geschleuderten Waben werden wieder in die Beuten gehängt und die Bienen gefüttert. Dazu ein Teil der abgekratzten Deckel der Waben an denen noch einiges an Honig klebt, den die Bienen einfach sammeln und wieder einlagern werden.

a

Die meisten Bienen haben inzwischen den Weg nach Hause gefunden :).

Unser Honig. Er muss nun erstmal einige Zeit stehen, bis die

Unser Honig.

Photo 26-07-15 16 33 33

Durchsicht – 18.07.2015

Heute haben wir eine komplette Durchsicht aller Völker gemacht. Wir haben alle Rahmen raus genommen und geschaut, wie es um die Brut, den Honig und die Königinnen steht. Wir haben zwei sehr volle Honigwaben mit Waldhonig vom Standortes des Vorimkers, die wir vermutlich nächsten Samstag schleudern werden. Ein paar mittelvolle Honigwaben und einiges an noch verdeckelter Brut.

Um festzustellen ob der Honig erntereif ist, muss man seinen Wassergehalt messen. Das tut man mit einem faszinierenden Gerät namens “Refraktometer“. Dabei wird ein Tropfen Honig auf eine kleine Scheibe aufgetragen und man Schaut durch das Gerät ins Licht. Durch ein Prisma, das das Licht bricht, kann man dann ablesen wie viel Prozent Wasser in der aufgetragenen Probe ist. Erntereifer Honig hat einen Wassergehalt von unter 18%.

Hier ein paar Impressionen:

Eine kleine Bienentraube

Eine kleine Bienentraube, die sich ans Rähmchen gehängt hat.

Der Wachs der auf die Rähmchen gebaut wurde wird abgekratzt.

Das Wachs, der auf die Rähmchen gebaut wurde, wird abgekratzt.

Photo 18-07-15 19 37 46

Die Rähmchen werden einzeln herausgenommen und angeschaut.

Unsere Königinnen

Unsere Königinnen, die Markierungen zeigen, aus welchem Jahr (Tabelle) sie stammen. Die mittlere muss noch markiert werden.

Eine Futterwabe mit etwas verdeckeltem Honig.

Eine Futterwabe mit etwas verdeckeltem Honig.